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Hunde haben im Umgang mit Artgenossen andere Gepflogenheiten, Rituale
und „Höflichkeitsgesten“ wie wir Menschen untereinander.
Begrüßen sich zwei sich freundlich gesonnene Menschen gehen Sie gerade
aufeinander zu, sehen sich ins Gesicht und in die Augen und strecken
sich die Hand entgegen um sich die Hände zu schütteln. Hunde die sich friedlich einander nähern vermeiden es frontal
aufeinander zu zugehen, wenden den Blick ab und schlagen einen Bogen,
damit es nicht zu einem Konflikt kommt. Also genau das Gegenteil von dem wie zwei sich freundlich gesonnene
Menschen sich begrüßen.
Wundern wir uns also nicht, wenn wir frontal auf einen Hund zu gehen,
dass dieser sich leicht abwendet. Er reagiert damit auf die vermeidliche „ Bedrohung“ durch unser
frontales auf ihn zugehen und versucht uns zu zeigen, das er freundlich
ist und an einem Konflikt nicht interessiert ist.
Oft werden zusätzlich noch weiter Signale ausgesendet um dem
Entgegenkommenden zu signalisieren, das man nichts böses im Schilde
führt. Auf diese Weise wird Konflikten vorgebeugt und kritische Situationen
entschärft, ganz so wie es auch unter uns Menschen üblich ist. Nur haben die menschlichen und die hundlichen Gesten unterschiedliche
Bedeutung. Natürlich sind die einzelnen Gesten und Verhaltensweisen bei jedem Hund
individuell ausgeprägt und unterschiedlich deutlich. Die meisten Hunde haben im Laufe der Zeit gelernt, dass wir Menschen
einige merkwürdige Dinge tun und wissen unsere Körpersprache
ausgezeichnet zu lesen. Unsere Hunde können mit der Zeit lernen das sie im Zusammenleben mit dem
Menschen einige Dinge anders tun sollen wie es die „Hundeetikette“
fordert. Es ist für einen Hund nicht immer einfach sich nach Hundeart richtig zu
verhalten und gleichzeitig unseren Befehlen zu folgen. Beides ist nicht immer möglich, geben wir unseren Hunden Zeit zu lernen
uns vertrauen zu können und sind wir nicht zu anspruchsvoll was den
„bedingungslosen“ Gehorsam betrifft.
Hier einige Beispiele wie Menschen das hundliche Verhalten und Hunde das
menschliche Verhalten deuten und die Reaktionen darauf.
Menschliches Verhalten
Hundliches
Verhalten
Was es heißt ein guter
Rudelführer zu sein

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Wir sehen dem Hund
direkt in die Augen.
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Wie wir es gewohnt
sind, sehen wir unser Gegenüber an.
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Ich werde angestarrt,
da bedroht mich jemand. Warum starrt mich mein Mensch an.
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Um, wie der Hund
glaubt, einen Konflikt zu vermeiden, wird er
Beschwichtigungsgesten wie den Kopf wegdrehen, blinzeln oder
ähnliches zeigen. Spätestens jetzt sollten auch wir die
Situation „entschärfen“ und den Blickkontakt unterbrechen.
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Wir beugen uns
„freundlich“ über einen Hund.
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Wir wollen uns etwas
kleiner machen, damit der Hund weiß das er nichts zu befürchten
hat und um ihn zu begrüßen und ihn zu streicheln.
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Für den Hund ist das
Überbeugen genauso bedrohlich wie das Anstarren.
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Auch hier wird der
Hund sich sichtlich unbehaglich fühlen. Es ist besser in die
Hocke zu gehen und den Oberkörper leicht nach hinten zu neigen
um dem Hund unsere freundliche Absicht zu signalisieren.
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Wir streicheln den
Hund und tätscheln ihm den Kopf.
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Wir wollen ihm
unsere Zuneigung zeigen und ihn freundlich begrüßen.
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Auch hier kann sich
der Hund nicht wirklich über unsere freundliche Annäherung
freuen. Unter Hunden ist auch diese freundliche gemeinte
menschliche Geste normalerweise eine Bedrohung.
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Die meisten Hunde
ertragen es mit mehr oder weniger Behagen oder Unbehagen. Sie
haben im Laufe der Zeit gelernt damit zu leben. Wenn Sie genau
beobachten, können Sie die verschiedenen Beschwichtigungssignale
sehen wie Lippen lecken, Augen kneifen oder ein Erstarren
erkennen. |
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Es klingelt an der
Tür und wir rennen hinter unserem bellenden Hund her.
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Wir wolle ihn zur
Ruhe zu bringen und ihn am Halsband zu fassen bekommen.
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Klasse, mein Mensch
hilft mir den „Bösewicht“ zu vertreiben der da vor der Tür
steht. Super, mit der Unterstützung des Rudelführers geht es
noch viel besser. |
Der Hund wir sich
noch mehr ins Zeug legen um uns zu zeigen wie engagiert er das
Rudel unterstützt.
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Wir sprechen im
Befehlston mit lauter strenger oder ärgerlicher Stimme.
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Wir wollen dass der
Hund sofort ein Hörzeichen befolgt und z.b. schnell kommt.
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Um einen schlecht
gelaunten oder aggressiven Rudelführer macht man besser einen
Bogen und kommt ihm nicht zu nahe. |
Ihr Hund wird zögernd
herankommen. Er wird eventuell den Schwanz einklemmen und eine
mehr oder weniger geduckte Haltung zeigen. Er will Sie
beschwichtigen und Ihnen zeigen, das er sich Ihnen unterwirft.
Je strenger die befehlende Stimme desto langsamer wird oft das
Kommando das wir gegeben haben ausgeführt. Langsame Bewegungen
haben einen beschwichtigenden Effekt, schnelle Bewegungen wirken
bedrohlich.
Oder er „ erstarrt“ und es sieht so aus, als wollte er nicht
gehorchen. Wir haben es hier keineswegs mit einem sturen Hund zu
tun oder gar mit einem dominanten Tier. Auch das „ Erstarren“
ist eine bewährt Beschwichtigungsgeste unter Hunden die zur
Konfliktvermeidung und bei Bedrohung durch Artgenossen
eingesetzt wird. Hören Sie auf bedrohlich zu wirken, seien Sie
freundlich und Ihr Hund wird freudig kommen. |

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Der Hund wedelt mit
dem Schwanz.
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Wir denken der Hund
freut sich und ist freundlich und harmlos.
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Wir nähern uns dem
Hund und streicheln ihn.
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Es kommt ganz auf die
Situation an und auf die übrige Körpersprache des Tieres. Hunde
wedeln auch wenn Sie ängstlich oder unsicher sind, aber auch
wenn sie gestresst oder aggressiv sind.
Ist ein Hund z.b. aggressiv wedelt der Schwanz peitschenartig
und ist dabei hocherhoben. Diese Geste bedeutet komm mir nicht
näher. |
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Der Hund springt an
uns hoch.
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Besonders bei
schlechtem Wetter sind wir über solche „Liebesbeweise“ nicht
erfreut und halten den Hund für ungezogen. |
Wir schimpfen mit dem
uns freundlich begrüßenden Hund.
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Eine freundliche
Begrüßungsgeste.
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Der Hund versucht uns
das Gesicht zu lecken und stupst und mit der Schnauze an den
Mund.
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Wir empfinden diese
Art Kontakt meist als unhygienisch.
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Wir schubsen ihn
weg.
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Der Hund zeigt uns
seine Zuneigung und versichert uns seine Loyalität.
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Der Hund soll bei Fuß
gehen. An einem entgegenkommenden Hund geht er nicht parallel
vorbei, sondern versucht, trotz Ihres Hörzeichens Fuß, einen
Bogen zu laufen. |
Der Hund ist
ungehorsam.
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Wir strafen ihn
ungerechter Weise. Unser Hund befand sich in einer
Konfliktsituation. Er möchte nach Hundemanier ausweichen und so
einem Konflikt ausweichen, muss aber unserem Befehl Fuß
nachkommen |
Für Hunde ist es ganz
normal nicht gradlinig sondern im Bogen aneinander
vorbeizulaufen.
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Der Hund knurrt.
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Der Hund ist
aggressiv.
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Wir glauben der Hund
ist widerspenstig oder gar dominant und will im Rang
aufsteigen.
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Knurren gehört zum
normalen Ausdrucksverhalten unserer Hunde. Knurrt ein Hund so
kann das verschiedene Ursachen haben. In den seltensten Fällen
steckt echte Aggression dahinter. Knurren kann als Drohung oder
Warnung gemeint sein. Meist steckt jedoch Unsicherheit oder gar
Angst dahinter. Sofern es sich nicht um ein echtes
provozierendes Drohknurren handelt, gehen andere Hunde einem
knurrenden Hund meist aus dem Weg. Das hat nichts mir der
Rangordnung zu tun und auch ranghöhere Tiere akzeptieren ein
Knurren eines rangniederen Tieres. |
In der heutigen Hundehaltung spielt die so genannte Rangordnung eine
wichtige Rolle und gilt häufig als Basis für die Hundeerziehung.
Es wird viel Wert auf die Klärung der vermeintlichen Rangordnung gelegt.
Eine nicht geklärte Rangordnung wird häufig als Ursache für entstehende
Probleme im Zusammenleben zwischen Mensch und Hund gesehen. Hunde sind eng mit dem Wolf verwandt. Daher wird als Erklärung für das
Verhalten von Hunden das Rudelleben der Wölfe herangezogen und auf unser
Zusammenleben mit dem Hund übertragen. Die Familie in der ein Hund lebt
ist gewissermaßen das Ersatzrudel.
Ein Rudelführer steht in der Rangordnung ganz oben und ist dominant.
Da jeder im Rudel unbedingt im Rang aufsteigen will, muss der
Rudelführer ständig seinen Rang verteidigen und ständig seine Dominanz
demonstrieren und darf sich keine Schwäche erlauben oder Blöße zeigen.
Das Alphatier ist immer das Stärkste und größte Tier einer Gruppe.
In der Familie sollte der Hund den niedrigsten Rang im Rudel einnehmen
und wir Menschen müssen ihm dies permanent demonstrieren, da er sonst
versucht im Rang auszusteigen und uns zu dominieren. So oder so ähnlich wird immer noch Dominanz und Rudelführerschaft
definiert. Deshalb setzt der Mensch Dominanz und Autorität meist leider meist noch
mit Strenge, Härte oder gar Strafe gleich.
Die meisten Beobachtungen, die als Vergleich zu unseren Hunden bisher
herangezogen wurden, sind an in Gefangenschaft lebenden Gruppen gemacht
worden, die willkürlich zusammengesetzt wurden und auf begrenztem Raum
leben mussten. Das Leben in einem Rudel besteht aber nicht aus einer starren auf Zwang
basierenden Hierarchie. Keineswegs ist der Rudelführer immer das größte
und stärkste Tier, sondern das erfahrenste, souveränste und in der Jagd
erfolgreichste Tier.
Dominanz und Autorität bedeuten also echte Führungsqualität haben und
Respekt und Toleranz zu besitzen. Das bedeutet das wir klare Regeln
aufstellen sollten nach denen sich unser Hund richten kann. Zu wissen was wir von ihm erwarten gibt ihm Sicherheit.
Darf unser Hund einmal mit unserem Schuh spielen und dann wieder nicht
und dann wieder doch, wird er mit der Zeit verunsichert, da er sich nach
keiner Regel richten kann. Wird sein Handeln mal ignoriert, mal belohnt und dann wieder bestraft
verunsichert das den Hund.
Im freilebenden Wolfs – oder Hunderudel zeigen jedoch meist die
Rudelmitglieder, die im Rang am niedrigsten stehen, immer die
unsichersten Tiere, das aggressivste Verhalten. Ranghohe und selbstsichere Tiere zeigen seltener Aggression.
Das ranghöchste Tier zeigt seine Dominanz und Autorität durch Ruhe,
Toleranz und Gelassenheit. Ranghoch zu sein hat nicht nur etwas damit zu tun Privilegien zu haben,
sondern auch damit sich um das Wohlergehen der anderen Rudelmitglieder
zu kümmern. Ranghohe Tiere sind souverän und sie bedrohen keine
Rudelmitglieder mit unberechenbaren Gewaltaktionen.
Was bedeutet nun Dominanz.
Dominanz bedeutet nichts anderes als sich mit geringen Mitteln
Ressourcen zu sichern. Die meisten für uns erstrebenswerten Dinge interessieren unsere Hunde
überhaupt nicht. Und viel Dinge die für unsere Hunde eine begehrenswerte Ressource
darstellen sind für uns Menschen nicht von Bedeutung. Zu Auseinandersetzungen kommt es erst, wenn die Ressourcenknapp werden.
Es wurde beobachtet, dass Rudelmitglieder aller Ränge und Alterstufen
gleichzeitig an einem Beutetier fressen, sofern es ausreichend groß
ist. Bei kleineren Beutetieren wurde der Zugang zur Beute von den
höhergestellten Tieren kontrolliert. Da wir unseren Hund ja täglich füttern ist ja die hauptsächliche
Auswirkung von Dominanz schon erfüllt. Das höhergestellte Rudelmitglied, also wir Menschen, teilen Futter zu.
Eine interessante Verhaltensweise die bei in Freiheit wie auch in
Gefangenschaft lebenden Tieren beobachtet wurde ist die Verteidigung von
Futter. Unabhängig von der Stellung des jeweiligen Tieres im Rudel verteidigt
jedes Tier den Futterbrocken den es ergattern konnte gegen andere
Mitglieder des Rudels. Dies wird von allen Rudelmitgliedern, auch den Ranghohen akzeptiert.
Sobald der „Besitzer“ nicht aufpasst werden die anderen zwar versuchen
den Futterbrocken zu stehlen, aber sie werden die Herausgabe nicht auf
Grund der höheren sozialen Stellung erzwingen. Die „Besitzgrenze“ rund um die Schnauze jeden Tieres wird unabhängig der
jeweiligen Stellung respektiert.
Es ist umstritten ob Hunde uns Menschen überhaupt in „ihre“ Rangordnung
einbeziehen. Hunde können sehr gut zwischen Artgenossen und Menschen differenzieren.
Ein freilebendes Wolfrudel besteht aus Familienverbänden.
Die erwachsenen Tiere sind keine strenge Autoritäten, die ständig ihren
Rang verteidigen, sondern fürsorgliche Eltern. Das Zusammenleben unter Wölfen ist eine friedliche Sache.
Wölfe sind sehr erfolgreich im lösen von Konflikten. Freiwillige Unterwerfungsgesten fördern den Umgang und beschwichtigen
vorbeugend um aggressive Situationen erst gar nicht entstehen zu lassen.
Sie vermeiden Auseinandersetzungen und Ernstkämpfe. Ein Rudel mit ständig durch Ernstkämpfen verletzen Rudelmitgliedern wäre
nicht in der Lage erfolgreich zu jagen und somit nicht überlebensfähig.
Auch maßregelt ein ranghöheres Tier ein rangniederes nicht ständig oder
lässt es nicht selbstständig agieren. Rangniedere Tiere werden nicht bei allen Aktivitäten angeführt und
agieren durchaus auch selbstständig. Bei der Jagd sind sie allerdings dann nicht so erfolgreich.
Ein weiteres Privileg der Ranghöheren Tier ist es bestimmte Stellen
markieren zu dürfen. Sie markieren nicht das ganze Revier, das ist in der Regel zu gross und
wäre nicht zu bewerkstelligen. Es werden in der Nähe von speziellen Plätzen wie z.b. der Wurfhöhle oder
Schlafplätzen Duftmarken gesetzt. Unsere Hunde haben offensichtlich
keine Probleme damit beim markieren im „Rang aufzusteigen“ und ansonsten
den Platz einzunehmen, den wir ihnen zugewiesen haben. Dem Hund seinen Rang zu zuweisen bedeutet nichts anderes, als das der
Hund lernt die von uns aufgestellten Regeln zu befolgen. Diese Regeln sollen von allen Familienmitgliedern durchgesetzt werden
können. Autorität und Dominanz stellt man nicht durch aggressives Verhalten,
anbrüllen oder gar körperliche Strafen her sondern durch Konsequenz,
Einfühlungsvermögen, Respekt, Zuverlässigkeit, Fürsorge und Zuneigung
und dadurch das wir uns unserem Hund gegenüber souverän und
vertrauenswürdig verhalten.
Unser Hund sollte keine willenlose Marionette, sondern ein geschätztes,
aktives Mitglied unserer Familie sein, dem wir durchaus erlauben sollten
einen eigenen Charakter auszubilden.
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